Eintrag vom: 19.12.2017

Soziales-Kinderschwimm-Projekt im AQUApark ein voller Erfolg

Alle Teilnehmer des Kurses erlangen Schwimmabzeichen

Soziales-Kinderschwimm-Projekt 

im AQUApark ein voller Erfolg

In einer gemeinsamen Initiative der Sparda Bank, dem AQUApark, der DLRG Oberhausen und dem Polizei-SV Oberhausen, startete das Pilotprojekt „Jedes Kind sollen schwimmen lernen“ im September 2017 im AQUApark Oberhausen. Ziel dabei: auch sozial schwächere Kinder sollen das Schwimmen erlernen. 

Im Juni 2017 sorgte die Veröffentlichung einer repräsentativen FORSA-Umfrage für Aufsehen. Dabei zeigte das Ergebnis im Bezug auf die Schwimmfähigkeiten der Grundschüler ein erschreckendes Ergebnis. Im Anschluss dieses Ergebnisses beschloss die Initiative, der Verantwortlichen der Sparda Bank (Filiale Osterfeld), des AQUAparks, der DLRG und dem Polzei-SV Oberhausen zu helfen. Fast 60 Prozent der zehnjährigen Kinder sind keine sicheren Schwimmer. Eine repräsentative Umfrage  durch die Politik und Sozialforschungsgesellschaft »FORSA« zeigte außerdem deutlich auf, daß in Deutschland im Jahre 2016 so viele Menschen ertrunken sind, wie seit 10 Jahren nicht mehr. Aus diesem Grunde rief die Initiative bereits im Spätsommer ein Pilotprojekt ins Leben, welches erstmals im Schuljahr 2017/2018  startete. Mit der Initiative „Jedes Kind soll schwimmen lernen! – möglichst noch im Grundschulalter“, wollten die einzelnen Parteien gemeinsam anpacken. Schon damals bemängelte AQUApark-Betriebsleiter Timo Schirmer einen Negativ-Trend im Badealltag. 

Alle Kurs-Teilnehmer erlangen Schwimmabzeichen 

Im September startete die erste Runde des Pilotprojekts, welches auch öffentlich für positives Aufsehen sorgte. „Über unseren Social-Media-Kanal Facebook gab ausnahmslos positive Kritik. Viele Eltern und Lehrer meldeten sich zur Wort, teilweise aus ganz anderen Orten, das war schon schön zu sehen“, erklärt Schirmer. Im Fokus standen dabei die Schülerinnen und Schüler im 4. Schuljahr von sechs Osterfelder Grundschulen. Das hat auch einen Grund, denn eine von der DLRG in Auftrag gegebene Umfrage zeigt deutlich, dass am Ende der Grundschule nicht einmal die Hälfte der Jungen und Mädchen ein entsprechendes Abzeichen erworben haben. Nach Angaben der befragten Grundschuleltern haben 77 Prozent der Grundschüler das »Seepferdchen«. Letzte Woche überreichte Betriebsleiter Timo Schirmer zusammen mit Hubert Stüber (PSV) und den Trainern der DLRG Freikarten und gratulierten zum geschafften Schwimmabzeichen. Alle 12 Kinder haben erfolgreich das Schwimmen erlernt und gelten von nun an als „sichere Schwimmer“.

Kursteilnehmer erweitern Ihre erlenten Schwimmfähigkeiten - Fortfürung 2018 in Planung 

Ab 10. Januar werden einige Teilnehmer Ihre gewonnen Schwimmfähigkeiten erweitern, denn dann startet der Bronze-Kurs im AQUApark. Ebenfalls von der Initiative ermöglicht. Bei dem Projekt stand vor allem im Vordergrund die Integration. „Viele Lehrerinnen und Lehrer meldeten uns damals, dass gerade sozial schwache Familien kaum eine Möglichkeit haben, sich mit dem Thema Schwimmen auseinanderzusetzen“, merkt Schirmer an, der dafür die Kostengründe als einer der Hauptgründe ansieht. Für den Kursteilnehmer fielen nur geringe Kosten an. So betrugen die Kosten für den Kurs 10,00 €, also 1,00 € pro Kurseinheit. Teilweise ist die Bezahlung sogar ganz entfallen. Das dies möglich ist, war auch dem großen Engagement der Sparda Bank (Filiale Osterfeld) und Filialleiter Thorsten Geitz zu verdanken. Die Kursdauer betrug 10 Übungsstunden und wurde in der Vereinsverantwortlichkeit der DLRG Oberhausen durchgeführt sowie betreut. Neben der DLRG betreuten die Kurse im AQUApark auch die qualifizierten und erfahrenen Übungsleitern des PSV. Die Anmeldungen erfolgten über die Lehrer der Grundschulen aus den Bezirk Osterfeld. Nach dem Ende der ersten Runde ließen die Verantwortlichen der Initiative ein äußerst positives Resümee verlauten. Bezüglich einer Fortführung im Jahr 2018 sei man in guten Gesprächen.

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